Diagnose

Die Beschwerden die durch eine Osteomyelofibrose ausgelöst werden sind anfänglich untypisch:
– die Schwellung der Milz verursacht Oberbauchbeschwerden,
– die Blutarmut eine Leistungsminderung.

Diagnosekriterien im Blutbild:
Die Blutuntersuchung zeigt neben Blutarmut das Auftreten von judendlichen Zellformen der weissen Blutkörperchen und eine Ausschwemmung kernhaltiger Vorstufen der roten Blutkörperchen als Zeichen einer Blutbildung ausserhalb des Knochemarkes. Die roten Blutkörperchen sind oft verformt und haben eine Tränentropfenform. Die Anzahl der weissen Blutkörperchen und der Butplättchen ist variabel.

Diagnosekriterien im Knochenmark:
Die Zellgewinnung aus dem Knochemark ist meist unergiebig (Punctio sicca = trockene Punktion). In Frühstadien ist eine vermehrte Bildung von Blutplättchen, sowie weissen und roten Blutkörperchen möglich und mit der Diagnose vereinbar. Feingewebliche Untersuchungen ergeben Vermehrung der Fasern im Knochenmark. Zusätzlich, in Abhängigkeit vom Entwicklungsstadium, sind Anteile nachweisbar in denen But gebildet wird - in solchen Areaen ist die Plättchenbildung dominant. In Spätstadien zeigt sich nur noch die Fibrose.

Radiologischer Befund:
Verdickung der Röhrenknochen und sklerosierte Spongiosastruktur nachweisbar.