Verhaltensregeln

Die Osteomyelofibrose verläuft in mehreren Phasen mit unterschiedlichen Symptomen. Das Spektrum reicht von völliger Beschwerdefreiheit bis hin zu schweren Krankheitsbildern. Die für die Erkrankung typischen Blutbildveränderungen sind ebenfalls vom Stadium der Erkrankung abhängig. Dementsprechend gibt es, abgesehen von einer in körperlicher und seelischer Hinsicht gesunden Lebensweise, keine allgemeingültigen Verhaltensregeln.

Wichtig ist, dass der Betroffene in ein gutes Netzwerk von allgemeinmedizinischer und hämatologisch/onkologischer Betreuung eingebunden wird. Die Therapie passt sich immer den Erfordernissen der Erkrankung an und zielt auf den Erhalt der Lebensqualität und die Verzögerung des Fortschreitens der Erkrankung. Die Mitarbeit des Patienten bei der Umsetzung des therapeutischen Vorgehens ist eine wichtige Voraussetzung für den Behandlungserfolg.

Auch wenn potentiell heilende therapeutische Maßnahmen wie Knochenmarks- oder Stammzelltransplantation nur in ausgesuchten Fällen angewendet werden können, gibt es bei konservativer Behandlung Patienten die mit dieser chronischen Erkrankung länger als 10 Jahre überleben.