Polyzythaemia vera

Erkrangung

Zu Beginn der Erkrankung sind die Symptome eher unspezifisch. Ein auffällige Rötung des Gesichtes erweckt mitunter sogar den Eindruck, dass der Betroffenen besonders gesund sei. Wenn die Zahl der roten Blutkörperchen ein kritisches Maß erreicht, dann nimmt die Fließfähigkeit des Blutes ab und es kommt zu Durchblutungsstörungen. Das führt in der Folge zu einer bläulichen Hautfarbe (Zyanose).

Der Versuch des Körpers die Durchblutung von lebenswichtigen Organen zu gewährleisten führt zu einem oft starken Anstieg des Blutdruckes. Das bedingt wiederum Symptome wie Schwindel, Ohrensausen, Nasenbluten, Sehstörungen und Kopfschmerzen. Mitunter kann der Blutdruckanstieg lebensbedrohliche Ausmaße annehmen (hypertensive Krise) in solchen Fällen ist eine sofortige stationäre Aufnahme unumgänglich.

Durch die Bluteindickung kommt es vermehrt zum Auftreten von Blutgerinnseln (Thrombosen) und der Verstopfung von Blutgefäßen durch eingespülte Blutgerinnsel (Embolien). Da die Zahl der Blutplättchen ebenfalls vermehrt oder aber deren Funktion gestört sein kann treten mitunter kleine Hautblutungen auf (Petechien).